
Die richtige Aushärtung – Die Wahrheit über Galliumiodid-Lampen
Wenn Sie schon einmal mit dicken Beschichtungen oder stark pigmentierten Tinten zu tun hatten, kennen Sie das Problem. Die Oberfläche scheint trocken zu sein – doch sobald man sie berührt, ist sie immer noch klebrig. Diese „Oberflächen-Aushärtung“ ist ein Albtraum für alle, die versuchen, eine hohe Produktionsgeschwindigkeit beizubehalten.
Deshalb entwickeln wir Galliumiodid-Lampen. Herkömmliche Quecksilberlampen können diese dichten Schichten einfach nicht durchdringen. Durch das Hinzufügen von Gallium ändern wir das Lichtspektrum – insbesondere im Bereich von 300 nm bis 420 nm.
Das Ergebnis? Das UV-Licht erreicht tatsächlich den unteren Teil der Beschichtung. Dadurch härten alle Schichten vollständig aus. Wir investieren außerdem viel Zeit in die Anpassung des Gasdrucks, damit es keine „ tote Zonen“ entstehen. So bleibt die Leistung über die gesamte Länge der Lampe konstant.
Die Bauweise spielt eine wichtige Rolle.
Wir verwenden hochreinen gefassten Quarz für die Glaskörper. Warum? Weil diese Lampen während des Betriebs starken thermischen Belastungen ausgesetzt sind. Billiges Glas bricht – unser Glas hingegen nicht. Außerdem verwenden wir Wolfram-Elektroden, damit man die Lampen nicht alle paar Wochen ersetzen muss.
Aber es gibt einen Haken: Diese Lampen werden sehr heiß. Wenn man sie auf maximale Leistung betreibt, darf man bei der Kühlung nicht sparen. Egal ob man Lüfter oder Wasserkühlsysteme verwendet – sie müssen in der Lage sein, die Hitze abzuführen. Wir haben bereits viele Lampen gesehen, die frühzeitig kaputtgingen, weil jemand den Luftstrom blockiert hat. Halten Sie die Lampen kühl – dann halten sie länger.
Wird es wirklich in Ihrer Anlage funktionieren?
In den meisten Fällen können diese Lampen einfach als Ersatz für Ihre aktuellen UV-Lampen verwendet werden. Uns ist wichtig, wie viel Energie tatsächlich auf die Oberfläche trifft. Falls unsere Lampen nicht die gleiche Leistung wie teure Markenlampen bei gleichem Preis liefern, erstatten wir Ihnen einfach Ihr Geld zurück. So einfach ist das.
Bitte tun Sie mir einen Gefallen: Überprüfen Sie vorher Ihren Ballast.
Galliumiodid-Lampen verhalten sich bezüglich der Impedanz anders als Quecksilberlampen. Wenn man sie an einen zu schwachen Ballast anschließt, kommt es zu Flackern oder einer unzureichenden Aushärtung. Stellen Sie sicher, dass Spannung und Stromwert exakt übereinstimmen. Andernfalls riskieren Sie, dass die Elektroden zerstört werden.