
Hören Sie auf, nur nach der Leistung in Watt zu suchen – konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Präzision.
Die meisten Menschen, die nach Ersatz für UV-Lampen suchen, schauen nur auf die Leistung in Watt oder die Länge der Lampe. So wurde es schon immer gemacht. Doch wir haben beschlossen, etwas anderes auszuprobieren.
Unser Team hat lange Zeit damit verbracht, sich auf eine bestimmte Zahl zu konzentrieren: 0,5 % Spektralenergiekonzentration.
Das klingt nach einer trockenen technischen Angabe – doch in der Praxis bedeutet das Folgendes: Es geht nicht darum, wie viel Energie insgesamt eingesetzt wird, sondern darum, wo genau die Photonen auf dem Material landen.
Die Physik richtig einhalten
Es war nicht einfach, dieses Ziel zu erreichen. Wir mussten die Gasmischung sowie die Form der Elektroden genauer untersuchen.
Standardlampen haben nämlich die Eigenschaft, dass die Energie in Bereiche abgewandert wird, die man eigentlich nicht benötigt. Das ist eine Verschwendung von Energie – und im schlimmsten Fall kann das sogar dazu führen, dass das Material überhitzt.
Wir waren sogar sehr wählerisch bezüglich der Quarzkapsel. Wir verringerten die Toleranzen bezüglich der Wandstärke auf wenige Mikrometer. Warum? Weil bereits kleine Abweichungen dazu führen können, dass der Lichtstrahl gestreut wird und der gesamte Prozess beeinträchtigt wird.
Es funktioniert einfach – ohne Umbauten
Wir wollten keine Lösung entwickeln, die eine Doktorarbeit sowie eine wöchentliche Wartungszeit erfordert. Es handelt sich dabei um Ersatzteile, die ohne Probleme eingebaut werden können – ohne dass das Ballastsystem zerstört werden muss.
Der „intelligente“ Teil des Systems befindet sich in einem Feedbackkreislauf, der die Ausgabe in Echtzeit überwacht. Wenn die Lampe außerhalb dieser 0,5-%-Marke liegt, meldet das System das sofort. Man merkt also frühzeitig, wenn es Probleme gibt.
Die Nachteile (denn es gibt immer welche)
Die Wahrheit ist: Wenn man so viel Energie konzentriert einsetzt, wird es heiß. Der Wärmestrom am Fokuspunkt ist viel höher als gewohnt.
Wenn die Kühlfans staubig sind oder die Belüftung blockiert ist, kommt es zu Temperaturanstiegen. Man kann einfach nicht den maximalen Betriebstemperaturwert verwenden – man braucht ein Kühlsystem, das mit dieser Belastung umgehen kann.
Aber für Ingenieure, die hocheffiziente Trocknungs- oder Desinfektionsprozesse betreiben, lohnt sich dieses Opfer. Der Übergang von einer Streuung von 5 % auf 0,5 % bedeutet den Unterschied zwischen dem Verlust einer ganzen Charge und einem reibungslosen Ablauf des Prozesses.